Aktuelles
2011-04-16 Hillary Clinton mit dem Rathenau-Preis ausgezeichnet
Berlin (dapd). US-Außenministerin Hillary Clinton hat am Freitag in Berlin den "Walther Rathenau Preis" entgegengenommen. Ihr deutscher Amtskollege Guido Westerwelle würdigte Clinton bei der Preisverleihung als "überzeugte Transatlantikerin", "Kämpferin für die Menschenrechte" und "Freundin Deutschlands". Offenheit und Transparenz bestimmten ihre Arbeit. Clinton habe sich immer dafür eingesetzt, Werte praktisch umzusetzen und die Gesellschaft besser zu machen.
Westerwelle betonte, die USA seien nach wie vor der wichtigste Verbündete Deutschlands außerhalb von Europa. "Der Atlantik ist nicht breiter geworden, ganz im Gegenteil", sagte der FDP-Politiker. Der Aufstieg der Schwellenländer beeinträchtige die transatlantischen Beziehungen nicht.
Clinton sagte, die USA seien stolz, in der Nachkriegszeit als Partner an der Seite Deutschlands gestanden zu haben. Das tue ihr Land auch weiterhin.
Sie rief dazu auf, Menschenrechte, Religions- und Redefreiheit auf der ganzen Welt zu verteidigen. Die religiösen Lehren würden oft von Fanatikern verdreht und als Begründung für Gewalt und Diskriminierung missbraucht. Die Menschen müssten sich dem entgegenstellen. Das beste Instrument dazu sei der freie Austausch von Ideen.
Clinton erhielt die Auszeichnung "für ihren unermüdlichen Einsatz für den Frieden in den Krisenregionen dieser Welt", wie es zur Begründung hieß. Ihr weltweites Eintreten für Menschenrechte und Toleranz habe der amerikanischen Außenpolitik Respekt verschafft. Video der Preisverleihung am 15. April in Berlin
2011-03-24 PRESSEMITTEILUNG: Hillary Clinton mit Rathenau-Preis ausgezeichnet
Das Walther Rathenau Institut verleiht den Walther-Rathenau-Preis 2010 an die amerikanische Außenministerin Hillary Rodham Clinton. Sie wird damit für ihren unermüdlichen Einsatz für den Frieden in den Krisenregionen dieser Welt geehrt. Ihr weltweites Eintreten für Menschenrechte und Toleranz hat der amerikanischen Außenpolitik Respekt verschafft und verlorengegangenes Vertrauen wieder aufgebaut. Der Preis in Form einer mit dem Porträt Rathenaus versehenen Goldmedaille wird am 15. April in Berlin überreicht. Die Laudatio auf die Preisträgerin in Anwesenheit der Nachkommen der Familie Rathenau hält Bundesaußenminister Guido Westerwelle.
2010-01-18 PRESSEMITTEILUNG: Shimon Peres erhält Rathenau Preis 2009
Das Walther Rathenau Institut, Stiftung für internationale Politik, verleiht den Walther-Rathenau-Preis 2009 an den israelischen Staatspräsidenten S.E. Shimon Peres. Er wird damit für seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden und demokratische Grundwerte im Nahen Osten geehrt. Gleichzeitig will das Rathenau-Institut mit der diesjährigen Preisvergabe die Bedeutung der deutsch-israelischen Freundschaft für die deutsche Außenpolitik betonen. Der Preis in Form einer mit dem Porträt Rathenaus versehenen Goldmedaille wird am 27. Januar in Berlin überreicht. Die Laudatio auf den Preisträger hält Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Während der Feierstunde wird die Schauspielerin Veronica Ferres Texte von und über Walther Rathenau lesen.
2009-07-03 Michael A. Gotthelf in der F.A.Z.: „Was starrt ihr alle auf 1929?!“
Der Vorstandsvorsitzende des Walther Rathenau Instituts Michael A. Gotthelf hat in der F.A.Z.-Serie „Die Zukunft des Kapitalismus“ eine scharfe Replik auf die Thesen von Thomas Strobl veröffentlicht, der wenige Wochen zuvor seine Vision des Kapitalismus im F.A.Z.-Feuilleton dargelegt hatte. Den vollständigen Text des Artikels können Sie hier herunterladen: „Was starrt ihr alle auf 1929?!“
2009-06-14 Israel-Reise des Vorstands des Walther Rathenau Instituts
Eine Woche lang haben die Vorstandsmitglieder Dr. Michael A. Gotthelf und Hartmuth Jung das Land Israel bereist. Zahlreiche Gespräche mit Vertretern politischer, wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Organisationen prägten den Aufenthalt. Eine Kranzniederlegung
in der Yad Vashem Gedenkstätte stand ebenfalls auf dem Programm. Auf Einladung des Instituts hielt Henryk M. Broder einen Vortrag in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem. Hier finden Sie den Abdruck des Vortrags in der Zeitung Die WELT: http://debatte.welt.de/kommentare/136581/das+undenkbare+denken